Freitag, 7. April 2017

Unterwegs... Teil 1

Wow, was für drei Wochen.

Es ging zunächst in die Schweiz nach Biel und dann nach Chur. In der nächsten Woche dann nach Straubing und München. Und zum Schluss letzte Woche nach Gera.
Man kommt ganz gut rum als IT-Trainer...
Ein paar Fotos habe ich auch gemacht und Videos. Dabei hatte ich meine gute Kamera gar nicht dabei, alle Bilder und Filme sind mit dem iPhone SE entstanden. Ich muss sagen, dass mich die Qualität der Kamera dieses Apple "Einsteigerhändis" (Wenn man das bei Apple überhaupt so nennen darf) immer wieder überrascht.
Das Ganze ist zu viel für einen Post, also fange ich mal mit Teil 1 an:

Flug nach Bern







Los ging es im Flug mit einer schönen Dornier 328 der sehr kleinen aber feinen Berner Fluggesellschaft "SkyWork". Der Flug war angenehm leise, der Service nett, der Sitzplatz größer und bequemer als in jeder Airbus Economy Bestuhlung und das Ganze hätte aus meiner Sicht ruhig länger dauern dürfen.

Hochdecker bieten eine gute Sicht.


Die Alpen haben mal wieder Sonne
Ich fliege gern. Ich weiß ich weiß, das ist ökologisch nicht korrekt und überhaupt unnötig. Aber ich fliege gern. Wenn es denn irgend geht, nehme ich einen Fensterplatz und habe jedesmal einen starren Hals, wenn wir wieder landen. Weil ich die ganze Zeit raus schauen muss.

Ich kann mich an der Schönheit der Welt von oben einfach nicht satt sehen.

Ich liebe die friedvollen weißen Wolken in immer neuen Formationen und Formen, die geschäftig wuselnden, Ameisen gleichenden Autos auf den wie Adern durchs Land laufenden Straßen. Ich hoffe immer auf einen Blick auf die Berge, auf andere Flieger, die unseren Weg kreuzen, hoffe beim Landeanflug auf ein Lichtermeer der Stadt von der ich gerade gestartet oder die gerade mein Ziel ist. In großer Höhe versuche ich die Topographie zu deuten, suche geografische Orientierungspunkte und bin ganz aufgeregt, wenn ich Orte finde, an denen ich bereits gewesen bin.
Ich liebe nicht nur das Fliegen, sonder auch das drum herum. Die so angeberischen Businessflieger mit ihrem Nadelstreifen und dem wichtigen Gespräch bis direkt vor dem Start. Oder die obercoolen Vielflieger, die gelangweilt im Manager Magazin blättern, während die Stewardessen das immer wieder gleiche Ritual mit der Bedienung eines Sicherheitgurtes und gelber Plastikmaske aufführen, während der Lautsprecher etwas von "plötzlichen Druckverlust" krächzt.
Da sind dann die selten oder gar zum ersten Mal fliegenden, je nach persönlicher Befindlichkeit nervös der Flugbegleiterin folgenden ängstlichen Personen oder staunend die neuen Eindrücke aufnehmend und dem Nachbarn alles begeistert erklärenden "WOW-ICH FLIEGE-WIE-COOL-IST-DAS-DENN!!!" Reisenden. Da sind die Kinder mit ihren großen Augen, meist ohne Furcht... und die Paare die sich verliebt anschauen und ---endlich--- in den Urlaub fliegen. Und da sind zu guter Letzt auch die freundlichen Mitmenschen, mit denen man ins Gespräch kommt und die einem wieder einmal verklickern, dass, um das abgedroschene Zitat von Guy de Maupassant zu bemühen, "es die Begegnungen mit Menschen sind, die das Leben lebenswert machen."

Von Hamburg nach Bern ist nun kein Flug, auf dem ich viel mit dem Nachbarn hätte erzählen können, zumal ich einen Einzelsitz hatte, was aber auch mal sehr schön war...

Die Landung habe ich auch im Video festgehalten:





Ach, ich könnte über Flughäfen schreiben mit ihrem cosmopoliten Übereinkommen, wie ein Mensch im Flieger zu reisen hat. Ich könnte über meine Faszination an der Technik schreiben und erklären warum beim Airbus beim Verlassen des Gates immer so komische, fast bellende Geräusche auftreten.

Vielleicht später noch mehr dazu.
Unsere Dornier 328 in Bern. Es gibt die auch mit Jetantrieb...


Bern hat einen niedlichen kleinen Flugplatz, bei der die Abfertigung in 2-3 Minuten erledigt ist.
Von da ging es weiter nach Biel, die Uhrenstadt der Schweiz (hier kommt die Rolex her) schön am See gelegen. Aber das ist dann der nächste Post.

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