Samstag, 30. Juni 2012

Neues von Milena

So, jetzt heißt sie endlich auch Milena. und der Mast steht. Und der Aussenborder läuft. Und sie ist am Liegeplatz angekommen.

Erst mal bekam meine Bandholm 24 ihren Namen. Wer es noch nicht weiß: Sie heißt "Milena" weil meine eine Tochter Mila und die andere Alena heißt. Und da muss man bei beiden nur ein "a" streichen und raus kommt eben "Milena". 
Alter Name ab, neuer dran... ich hoffe meine Töchter machen mit mir noch einen zünftige Bootstaufe...

Sie schwimmt....
Das Backbord-Want klemmt in der Saling... Gut wenn man einen Kran und Profis dabei hat...

Mast stellen war kompliziert: Die Jungs hatten keine Lust, weil das Wochenende nahte und außerdem mussten sie erst mal den Mast herrichten, was auf wenig Gegenliebe traf. Das hatte ihnen nämlich trotz meiner klaren Auftragsstellung keiner gesagt. Typischer Fall von schlechter Kommunikation, wenigstens fehlte nix. Einige Positionen (Mast, Vorstagbolzen) mussten wir raten, da nicht klar war, welches die vorher genutzte und damit wohl richtige Position war. Scheint jetzt aber alles richtig zu sein, zumindest passen die Wantenlängen.


Die erste Fahrt.... Sieht so einfach aus.... Aber ich war ja alleine... Läuft der Motor auch zuverlässig? Schaff ich es vernünftig anzulegen? Am Liegeplatz stand ja immerhin Brosi...

Angekommen am Liegeplatz. Milena lässt sich verblüffend leicht steuern, wir hatten aber auch nur wenig Wind. Jedenfalls kam ich im ersten Versuch ohne große Korrekturen mit genau der richtigen Geschwindigkeit rein...  Der Kampf mit den alten, unpassenden Festmachern war dann das nervigste des ganzen Tags.
Die neuen sind schon bestellt...
Jetzt muss ich noch den Baum und die Segel anschlagen. Nächstes Wochenende. Ich spann jetzt die Wanten erst mal"über den Daumen" und sichere sie, damit sie sich nicht losrütteln.
Es bleibt spannend.

P.S.: Ich habe trotz gewaltigen Gewitters sehr gut geschlafen...:-)


Freitag, 22. Juni 2012

Milena ist in Neustadt i.H.!

Milena, die immer noch Sunny heißt (soll sich am Samstag ändern) ist endlich in Neustadt i.H.
War schon ein wenig schwierig...
nach dem Kranen in Wyk auf Föhr steckten wir erstmal im Watt fest: Kurz vor Niedrigwasser bei Ostwind ging gar nichts mehr, die Fähre musste eine gute Stunde warten, weil die entgegenkommende Fähre fest saß, bevor es weiter ging:


Aber letztlich waren wir rechtzeitig in Neustadt.
Was noch zu bemerken ist:
Am Mittwoch Abend, als ich mit der letzten Fähre nach Föhr übersetzte, 20. Juni, fast längster Tag, ergab sich ein traumhafter Blick auf Föhr. Ich liebe dieses Licht, die Weite und die stille Melancholie der See. Das sind so Augenblicke, wo ich mich in diesem Universum einsam und geborgen zugleich fühle...



Donnerstag, 7. Juni 2012

Salzburg, Juni 2012

Trotz gemischten Wetters habe ich ein paar schöne Tage in Salzburg verbracht. Und natürlich wieder viele Photos geschossen: