Mittwoch, 19. November 2008

Missverständnis...

Mr. & Mrs. Smith konnten keine Kinder bekommen. Deshalb beschlossen sie,einen Ersatzvater zu bestellen, damit sie eine Familie gründen konnten.
Am Tag als der Ersatzvater erwartet wurde, küßte Mr. Smith seine Frauzum Abschied und sagte: "Also ich gehe jetzt, der Mann müsste bald hiersein."

Es war eine halbe Stunde später, als zufällig ein Baby-Fotograf, der vonHaus zu Haus zog, an der Tür klingelte, in der Hoffnung auf einen Auftrag.

"Guten Morgen Mam ," grüßte er, "ich komme um ...
"Oh, sie brauchen nichts zu erklären," schnitt Mrs. Smith ihm aufgeregtdas Wort ab, "ich habe sie bereits erwartet."
"Wirklich", staunte der Fotograf, "das ist ja großartig! Wussten sie dassBabies meine Spezialität sind?"
"Nun, das hatten mein Mann und ich erhofft. Bitte kommen sie herein und nehmen sie Platz."

Nach einer Weile fragte sie errötend: "Naja, wo sollen wir denn anfangen?""Überlassen sie ruhig alles mir. Ich versuche es gewönlich zweimal inder Badewanne, einmal auf der Couch und vielleicht ein paar Mal auf demBett. Manchmal ist es auch auf dem Wohnzimmerteppich sehr reizvoll. Mankann sich dort nämlich so wunderbar ausbreiten."
"Badewanne, Wohnzimmerteppich ... ? Kein Wunder, dass es bei Harry undmir nie geklappt hat."

"Nun ja, Mam , niemand von uns kann jedes Mal einen Erfolg garantieren.
Aber wenn wir einige verschiedene Positionen ausprobieren und ich aus 6oder 7 Winkeln schieße, dann bin ich überzeugt, dass sie von demErgebnis entzückt sein werden."
"Du meine Güte, das ist eine Menge!" keuchte Mrs, Smith.
"Sehen sie Madam, in meiner Branche sollte sich ein Mann immer Zeitnehmen. Ich könnte in 5 Minuten rein und raus sein, aber dann wären siemit Sicherheit enttäuscht."
"Das wusste ich nicht", sagte Mrs. Smith leise.

Darauf öffnete der Fotograf seine Aktentasche und zog eine Mappe mitBaby-Fotos heraus.
"Diese habe ich oben in einem Bus gemacht", erklärte er.
"Oh, mein Gott !" rief Mrs. Smith und griff an ihre Kehle.
"Und diese Zwillinge hier gerieten wider Erwarten ganz toll - wenn siebedenken, wie schwierig es war, mit deren Mutter zu arbeiten !"
"Sie war schwierig ?" fragte Mrs. Smith.
"Ich fürchte ja, schließlich musste ich sie in den Park bringen, umdiesen Auftrag ordentlich zu erledigen - die Leute standen in Vierer-und Fünferreihen, um einen Blick zu erhaschen."
"Vierer- und Fünferreihen ?"japste Mrs. Smith, die Augen vor Erstaunenweit aufgerissen.
"Ja natürlich, und das für mehr als 3 Stunden. Die Mutter schrie undzeterte herum - ich konnte mich kaum konzentrieren. Und als es zudämmern begann, mußte ich mich mit meinen Schüssen beeilen. Als aberauch noch die Eichhörnchen an meinem Equipment knabberten, musste ich eiligst alles einpacken."
Mrs. Smith lehnte sich nach vorne: "Sie meinen sie kauten an ihrem, . ... ehm . . . Equipment?"
"Ja, Madam, das stimmt. - Nun, wenn sie bereit sind, will ich meinDreibein aufstellen und wir können sofort mit der Arbeit beginnen."

"Dreibein ?" -

"Natürlich Madam, ich benutze ein Dreibein, um mein Gerät darauf zu platzieren. Es ist viel zu schwer um es länger in der Hand zu halten."


Daraufhin fiel Mrs. Smith in Ohnmacht . . . .

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